Das ist die Soziale
Dorfentwicklung Friesoythe Süd

Soziale Dorfentwicklung Friesoythe Süd geht in die nächste Phase

Die Dorfregion Friesoythe Süd, das sind Neuvrees, Markhausen (mit Ellerbrock, Augustendorf und Neumarkhausen), Thüle (mit Vorderstenthüle und Thülsfelde) und Gehlenberg (mit Neulorup).

Eine Kommunikationsphase der Sozialen Dorfentwicklung in Zeiten der Corona-Pandemie ausgestalten, Klein- und Kleinstprojekte mit Projektgruppen in Thüle, Markhausen, Gehlenberg und Neuvrees umsetzen – eine wahre Herausforderung für die Dorfregion Friesoythe Süd seit Januar 2020. Nun wurden die Ergebnisse dieser ersten Phase vom Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium bewertet: Friesoythe Süd konnte eine herausragende Einzelleistung im Gesamtkontext des Modellvorhabens abliefern und zeigen, dass es auch unter den erschwerten Bedingungen auf Grund der Einschränkungen des öffentlichen Lebens gelingen kann, Dorfentwicklungsprozesse erfolgreich weiterzuführen, betont Klaus Karweik als Ministeriumsvertreter in seinem Schreiben.

Die Kommunikationsstrukturen der Phase 1 sollen nun in die nächste Phase der Dorfentwicklungsplanung überführt werden. „Unsere digitale Plattform für Friesoythe Süd hat sich bewährt. Daher wollen wir nun neben den Klein- und Kleinstprojekten noch einmal die Projektideen für Förderprojekte aktualisieren, die mit Mitteln aus der ZILE-Förderung in den nächsten Jahren beantragt werden könnten“, so Bürgermeister Sven Stratmann. Neben den digitalen Angeboten zur Beteiligung gibt es zu dem auch die Möglichkeit, sich in den einzelnen Dörfern zu treffen, um über Projektansätze und die Auswahl von Startprojekten zu sprechen. Infos zu den Beteiligungsmöglichkeiten findet ihr hier.

Der nun zu erstellende Dorfentwicklungsplan folgt den Vorgaben des Landes Niedersachsen. Ergebnisse aus Phase 1 werden genutzt, um einen Entwurf für die Strategie der Dorfentwicklung in Friesoythe Süd mit Leitbild, Handlungsfeldern und Entwicklungszielen zu formulieren. „Wir greifen alles auf, was wir auf den Dörferabenden 2020 gesammelt und von unseren Radtouren mitgenommen haben“, betont Annette Wilbers-Noetzel von pro-t-in, „dadurch kann die Phase 2 zur Erstellung des Dorfentwicklungsplanes verkürzt werden.“

Die Dorfmoderatoren, die während der Corona-Pandemie ihren engen Draht vor Ort zu den Projektgruppen genutzt haben, bleiben weiterhin aktiv eingebunden. Um die kommenden Dörferabende in einem kleineren Rahmen wie 2020 durchzuführen, finden sie in jedem Dorf einzeln statt. Die Einladungen und Informationen dazu findet ihr hier. Zum Abschluss der Dorfentwicklungsplanung soll dann aber noch mal ein übergreifendes Dörferforum stattfinden, um die Region wieder zusammenzubringen. Nach Genehmigung des Dorfentwicklungsplanes geht es dann in die Umsetzung. Mehr als sieben Jahre hat die Dorfregion dann Zeit, für Projekte Förderanträge auf den Weg zu bringen, egal ob es sich um öffentliche, private oder Vereins-Antragsteller:innen handelt.

TIPPS UND TRICKS

ZILE-Richtlinie

Mit der ZILE-Richtlinie fördert das Land Niedersachsen die Entwicklung des ländlichen Raums. Durch das Programm können Projekte u.a. in den Bereichen Dorfentwicklung, Basisdienstleistung, ländlicher Tourismus und Kulturerbe gefördert werden.

Die ZILE-Richtlinie könnt ihr hier kostenlos herunterladen.

Auf der Suche nach Fördergeldern oder Stiftungsmitteln?

Eine Übersicht über öffentliche Fördergelder von Bund, Ländern und EU findest du hier.

In dieser Datenbank kannst du bundesweit nach den passenden Stiftungen für dein Projekt suchen.

"Ideen finden - Impulse aufnehmen - Initiative ergreifen"

Das Projektnetzwerk Ländliche Räume Niedersachsen bietet Best-Practice-Beispiele für Projekte im Bereich der ländlichen Entwicklung. Weitere Informationen findest du hier.